DB Netze Logo Bahnprojekt Mannheim–Karlsruhe

Schritt für Schritt:
Von der Idee zum Plan

Die Planungen im Bahnprojekt Mannheim–Karlsruhe erfolgen im Rahmen des Bedarfsplans Schiene und werden mit Bundesmitteln finanziert. Die Bahn ist daher an die Vorgaben und Forderungen des Bundes im Bundesverkehrswegeplan gebunden. Eine wichtige Vorgabe dabei ist die Wirtschaftlichkeit des Projekts. Denn in Deutschland dürfen Bahnprojekte nur dann umgesetzt werden, wenn ihr volkswirtschaftlicher Nutzen größer ist, als es ihre Kosten sind.

Das Kernanliegen des BVWP ist es, verkehrliche Ziele zu erreichen, also beispielsweise Engpässe aufzulösen oder Fahrtzeiten zu verkürzen. Wichtig dabei ist die Finanzierbarkeit von Projekten. Sie ist gewährleistet, wenn der wirtschaftliche Nutzen die Kosten ausgleicht oder übersteigt, also ein „Nutzen-Kosten-Verhältnis“ (NKV)von ≥ 1 herrscht.

Wir als DB Netz sind für die technische Planung der Schieneninfrastruktur verantwortlich. Mit dem BVWP als Grundlage untersuchen wir, ob die sich aufdrängenden Varianten technisch umsetzbar sind. Dabei beachten wir insbesondere die verkehrlichen Ziele.

Aktuell sind die Vorhaben zum Neu- und Ausbau der Verbindung zwischen Mannheim und Karlsruhe in einer frühen Planungsphase. Relevant sind die Planungen für die Neubaustrecke/Ausbaustrecke Mannheim–Karlsruhe (erste Planungsleistungen sind vergeben) sowie für den Knoten Mannheim (Optimierungsstudie des Bundes ist in Arbeit). Unsere Fachplanerinnen und Fachplaner werden die Vorhaben in den kommenden Jahren unter Einbindung der Öffentlichkeit bearbeiten.

Grundlagenermittlung und Vorplanung (Lph*1&2) VerkehrlicheAufgabenstellung Ist-Betriebsqualität und Leistungsfähig- keit der Infrastruktur Verkehrliche Anfor- derungen Technische Planung Entwicklung und Planung technischer Varianten Variantenentscheid ParlamentarischeBefassung BMVI informiert Bundestag über Vorzugsvariante u. Ergebnisse d. Öffent- lichkeitsbeteiligung gemäß §5 Bedarfs- planumsetzungs- vereinbarung ** Entwurfs- und Genehmigungsplanung (Lph * 3&4) Realisierung(Lph * 5&6) Bericht anBMVI Begründung der Vorzugsvariante Beurteilung möglicher Forde- rungen, die über das gesetzliche Maß hinaus gehen Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung Antragskonferenz (Scoping)für Raumordnungsverfahren Planungsauftrag Gesetzlich gebotene und wirt-schaftlicheVorzugsvariatne Abschluss parlamentarische Befassung Inbetriebnahme * ** Betriebliche Aufgabenstellung Istzustand der Infrastruktur Sollzustand, um verkehrliche Anfor- derungen zu erfüllen Trassenfindung und technische Machbarkeit

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